Es gibt viele verschiedene Methoden ein Peptid mit Tritium zu markieren. Die meistverwendeten Methoden sind hier zusammengefasst. Es gibt vier üblich verwendete unnatürliche Aminosäuren, welche als Vorläufer für die Tritierung verwendet werden. Dies sind 4-Iod-L-Phenylalanin, 3,5-Diiodo-L-Tyrosin, 3,4-Dehydro-L-Prolin und 4,5-Dehydro-L-Leucin. Diese Aminosäurederivate ersetzen die entsprechenden Positionen in der Peptidsequenz und sind zugleich die Markierungspositionen. Die iodierten Aminosäuren werden durch katalytischen Austausch von Iod mit Tritiumgas entweder einfach oder doppelt markiert. Die ungesättigten Aminosäurederivaten werden durch katalytische Hydrierung mit Tritiumgas umgesetzt, wobei durch zusätzlichen H/T-Austausch in den allylischen Positionen weitere Tritiumatome eingebaut werden können. Alle aufgeführten Methoden können zu einer hohen spezifischen Aktivität führen (von ca. 15 - 100 Ci/mmol; 0.55 – 3.7 TBq/mmol).

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Deiodierung von 4-Iod-L-Phenylalanin mit Tritium

Tritium Dehalogenierung

Deiodierung von 3,5-Diiod-L-Tyrosin mit Tritium

Dehalogenierung mit Tritium von 3,5-Diiod-L-Tyrosin

Reduktion der Doppelbindung von 3,4-Dehydro-L-Prolin mit Tritium

Doppelbindungsreduktion von 3,4-Dehydro-L-Prolin mit Tritium

Reduktion der Doppelbindung von 4,5-Dehydro-L-Leucin mit Tritium

Doppelbindungsreduktion von 4,5-Dehydro-L-Leucin mit Tritium

Sie können Ihre Peptide auch über einen direkten Weg markieren in dem Sie Gebrauch machen von dem direkten katalytischen H/T Austausch . Diese direkte Methode erfordert keinen Vorläufer, allerdings kann keine Aussage über die zu erwartende spezifischen Aktivität ohne vorgängige H/D-Studien getroffen werden. 

 

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